August 1985, Untergriesbach bei Passau: Eine junge Frau wird umgebracht. Die Ermittler sind sicher: Der Täter muss aus der Gegend kommen. 2.000 Männer aus dem Ort werden überprüft.
Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.
Die Leiche der 31-jährigen Roswitha K. in ihrem abgeschlossenen Schlafzimmer, ein offenes Fenster und ein Damenslip auf einem Feldweg nahe des Tatorts - es sind die Spuren in diesem Mordfall, der erst nach fast zwei Jahrzehnten aufgeklärt werden kann.
Uli Moser, stellvertretender Kommissariats-Leiter bei der Kripo Passau, bekommt diesen sogenannten "Cold Case" nach Jahren auf seinen Schreibtisch, soll ihn endlich lösen: den Fall, der eine ganze Ortschaft unter Verdacht gestellt hat.
Die Ermittler glauben: Der Täter hat sich gut ausgekannt
Die ersten Ermittlungen vor Ort lassen für die Polizei den Schluss zu, dass der Täter wusste, dass sich hinter dem geöffneten Fenster des Tatzimmers das Schlafzimmer des Opfers befinden muss.
Und deshalb geraten jetzt so gut wie alle Männer aus dem kleinen Ort unter Verdacht. Es folgen gegenseitige Schuldzuweisungen und großes Misstrauen untereinander, sagt der Kommissar. Er konzentriert sich auf den gefundenen Fingerabdruck: Wer aus dem kleinen Ort hat ihn am Tatort hinterlassen? Die Mordkommission bittet 2.000 Männer aus Untergriesbach zur freiwilligen Abgabe ihres Abdrucks: Gezwungen werden können sie aus juristischen Gründen allerdings nicht.
Der Mord an Roswitha K. - Bilder aus der Ermittlungsakte:
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Ein junger Mann findet seine Schwester tot im Bett (1/5)
Bei der Toten handelt es sich um die 31-jährige Roswitha K. Der Notarzt stellt eine unnatürliche Todesursache fest, die Kripo Passau übernimmt den Fall.
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Doch warum musste Roswitha K. sterben? (2/5)
Die Kollegen von Kommissar Moser erhoffen sich erste Hinweise von der Obduktion der Leiche.
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Dies ist die Original-Obduktionsskizze, die die Verletzungen des Opfers zeigt (3/5)
Unter einem Fingernagel von Roswitha K. wird ein Holzsplitter gefunden. Am Tatort stellt die Spurensicherung außerdem weitere Hinweise sicher.
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Neben einem Herrenkamm und einem Schuhabdruck wird auch ein Fingerabdruck gefunden (4/5)
Er kann niemandem aus Roswithas Umfeld zugeordnet werden. Der Verdacht liegt nahe - es ist ein Fingerabdruck des Mörders.
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Die Mordkommission bittet 2.000 Männer aus Untergriesbach zur freiwilligen Abgabe ihres Abdrucks (5/5)
Aufgrund der mangelnden Kooperationsbereitschaft der Bevölkerung muss die Aktion nach rund vier Wochen allerdings abgebrochen werden. Nur rund 800 Männer geben ihren Fingerabdruck ab.
Die Auflösung dieses Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.
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August 28, 2020 at 02:42AM
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